Was ist ein Defibrillator?

Ein Defibrillator oder AED (Automatisierter Externer Defibrillator) ist ein tragbares elektrisches Gerät, das durch einen Elektroschock den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen kann. Mit Hilfe der automatischen Diagnosefunktion analysiert der Defibrillator die Herzaktivität der Person und erkennt die Herzfrequenz. Stellt der AED einen Herzkammerflimmern fest wird über die Elektroden, die am Brustkorb angebracht werden, ein elektrischer Impuls abgegeben, um die normale Herztätigkeit des Opfers wiederherzustellen.

Je früher die Behandlung mit einem externen Defibrillator stattfindet, desto höher sind die Überlebenschancen des Opfers.

 

Der plötzliche Herzstillstand

Hilfe

Der "plötzliche Herztod" ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Vorstellung, dass mehr als 70% aller Fälle sich außerhalb eines Krankenhauses ereignen und nur 1 von 20 Patienten überlebt, zeigt wie wichtig es ist eine sofortige Reanimation einzuleiten. Die direkte Ursache hierfür ist zumeist das Herzkammerflimmern. Die Defibrillation (Elektroschockbehandlung) ist in dieser Situation die einzige wirksame Maßnahme zu Lebensrettung. Je früher defibrilliert wird, umso wahrscheinlicher ist es, dass der Herz-Kreislauf-Stillstand von Patienten überlebt wird.

 

 Wettlauf gegen den Faktor Zeit

 Die Überlebenschance der Betroffenen verringert sich jede Minute um 10%, wenn nicht eine Defibrillation eingeleitet wird.

Herzkammerflimmern

 

 

  • Im Fall einer Notsituation bleiben weniger als 4 Minuten, um die überlebenswichtigen Maßnahmen anzuwenden.

 

  • Rettungskräfte treffen in der Regel erst nach 10 Minuten ein.

 

  • Die Überlebenschancen der Betroffenen steigen von 3% auf über 70%, wenn innerhalb von 3 Minuten nach Eintritt des Herzkammerflimmerns eine Defibrillation durchgeführt wird.

 

  • Es gibt leider nur wenige Standorte an denen sich Defibrillatoren befinden.

 

  • Sie müssen handel bevor der Krankenwagen eintrifft.